Fnatic

Fnatic – Wie ein Phönix aus der Asche auferstanden

Sie haben es geschafft. Fnatic hat die Dreamhack Masters Malmö gewonnen und damit auch das Preisgeld von 100.000 USD. Glückwunsch! Ist nun mit einer erneuten Herrschaft der Schweden zu rechnen? Finden wir es heraus!

Der Stand zuvor

Eins ist klar: Fnatic war definitiv nicht der Favorit in diesem Turnier. Dies lag zum einen an den fehlenden Turniersiegen in vergangener Zeit (Dieser Sieg war der erste des Jahres), aber auch an den zwei Neuzugängen Robin „flusha“ Rönnquist, welcher seit seinem Austritt aus Cloud 9 eine Pause einlegte, und Maikil „Golden“ Selim. Flusha ist zwar schon früher zu den besten Zeiten fnatics an Bord gewesen, war jetzt aber auch seit Februar komplett ohne Team. Auch Golden war vorher schon bei Fnatic, beide Spieler wurden aber erst letzten Monat bekanntgegeben, was die Eingewöhnungsphase sehr kurz hält.

Turnierverlauf für Fnatic

Team Liquid und Evil Geniuses, zwei starke Teams mit gute Chancen auf führende Plätze, schieden bereits in der Gruppenphase aus und ebneten den Schweden den Weg Richtung Trophäe. Im Halbfinale ging es dann zur Herkulesaufgabe des Turnieres, sollte man jedenfalls meinen. Astralis, das derzeit beste Team der Welt, stellte sich den Schweden und wurde mit 2:0 in Grund und Boden gestampft. Im Finale ging es dann zur Sache zwischen Fnatic und Team Vitality. Die erste Runde (16:14 für Vitality) deutete auf einen französischen Gewinnder des Turnieres hin. Fnatic drehte das Ganze allerdings in der Overtime und auf der dritten Map holten sie nach einem Rückstand auf und sicherten sich die erste Trophäe seit 1,5 Jahren. Damit erhielten sie einen direkten Invite für die IEM Katowice 2020. Das Team selber läutete auf Twitter den Beginn einer neuen Ära ein. Wünsch ich mir das? Hell yeah! Wird dies auch eintreffen? Ist zu bezweiflen.

Was hält die Zukunft bereit?

Fnatic besitzt ein konstantes Line-Up. Klar sind noch einige Schwächen auszubessern und es gibt auch bessere Spieler als mögliche Neuzugänge als flusha und Golden, aber unter’m Strich muss man sagen, dass dieses Team zu einem der besten der Welt gehört. Dennoch bezweifle ich, dass sie aufgrund eines Turniersieges nun wieder die nächste Zeit komplett dominieren. Dafür ist es einfach noch viel zu früh und die konkurrierenden Teams liefern eine zu gute Grundperformance. Auf HLTV befindet sich fnatic nur auf Platz 4, vor ihnen Evil Geniuses, Liquid und Astralis, Teams die trotz ihres Ausscheidens nicht zu unterschätzen sind. Wir sollten uns also auf die nächsten Spiele vorbereiten und zum Beispiel die ESL Pro League im Auge behalten. Denn eins ist klar: Leicht wird man es fnatic nicht machen.

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